Psychotherapie 

Ein gutes Leben zu führen ist kein Daseinszustand sondern ein Prozess“ - Carl Rogers

Carl Rogers war einer der einflussreichsten Psychotherapeuten des 20. Jahrhunderts und wurde zu seiner Zeit als ein wenig esoterisch betrachtet. Heute ist sein Verfahren wissenschaftlich anerkannt. Nach ihm bedarf es fünf Säulen für ein gutes Leben:
-Offen für Erfahrung sein
-Im gegenwärtigen Moment Leben
-Uns selbst vertrauen
-Verantwortung für unsere Entscheidungen übernehmen
-uns selbst (auch andere) mit bedingungsloser positiver Zuwendung behandeln.

Ein sehr gutes Leben können Menschen führen, die in der Lage sind, sich vollkommen in den „Fluss des Lebens“ hineinzubegeben.

Die von Carl Rogers erschaffene Therapieform gehört zu den humanistischen und erlebnisorientierten Therapieverfahren. Nach ihm ist es die Erfahrung, die prägt und die Beziehung, die heilt. Deshalb ist die Haltung des Therapeuten nämlich die bedingunglose Wertschätzung und nicht wertendes Verstehen  ein unabdingbarer Faktor für das Gelingen einer Therapie. 

Meine Haltung gegenüber meinen KlientInnen entspricht diesem Grundsatz. Es ist mir eln besonderes Anliegen, auf Augenhöhe und authentisch zu sein. Im Gespräch widme ich ihr/ihm meine volle Aufmerksamkeit und Empathie und höre aktiv zu. Ich strebe danach, mich in ihre/seine Welt einzufühlen.  Absolute Verschwiegenheit und Einhaltung aller Ethikrichtlinien ist für mich selbstverständlich.  

In der Therapie bekommen meine KlientInnen Raum und Zeit sich selber zu explorieren, zu verstehen und in Ganzheit anzunehmen.

Ein wesentlicher Ansatz ist, dass sie Klarheit über ihr Selbstkonzept erlangen. Bewusstheit über eine Differenz zwischen einem von äusseren Erwartungen geformten Selbstbildes und dem gewünschten kann sich ebenso entwickeln wie Verständnis für die Entstehung, die meistens in der Kindheit liegt, sowie für nachfolgende Erfahrungen im Laufe des weiteren Lebens.

„Das seltsame Paradoxon ist, dass, wenn ich mich so akzeptiere, wie ich bin, ich die Möglichkeit erlange, mich zu verändern.“ - Carl Rogers 

Abgrenzung Coaching/Psychotherapie

In einem Coachingprozess werden vorhandene Ressourcen aktiviert. Ein Coaching findet im allgemeinen zu einer definierten Problematik oder einem aktuellen inneren Konflikt statt und es wird ein klares Ziel definiert, welches für den Coachee stimmig ist. Dieses Ziel wird laufend evaluiert und kann während des Prozesses verändert bzw. angepasst werden. 
Es besteht kein nach dem ICD-10 diagnostizierbares Störungsbild.