Transcendental meditation is something 

that can be defined 

as a means to do 

what one wants to do in a better way, a right way, a most effective way“


Maharishi Mahesh Yogi



Meditation kann uns gelassener und empathischer machen. Dies hat gar nichts mit Esoterik zu tun, sondern ist wissenschaftlich erwiesen. Aber Meditation ist nicht gleich Meditation.


Meditieren können wir überall und in jeder uns bequemen Sitzposition. Langes Verweilen im Lotussitz belastet die Gelenke und ist selten entspannt möglich. Daher ist längeres Meditieren auch auf einem Stuhl in aufgerichteter Haltung möglich.


Es gibt viele Methoden zu Meditieren, z.B. wird in der Zen Meditation auf das Atmen meditiert.


Zu Beginn richten wir unsere Aufmerksamkeit langsam in unseren physischen Körper und wenden uns dem Fluss des Atmens zu. Wie eine Welle an den Strand gespült wird und wieder zurückfließt, so kommt und geht der Atem. Wenn wir bewusst atmen, befinden wir uns im Hier und Jetzt. Bewusst atmen bedeutet den Geist oder die Aufmerksamkeit in voller Konzentration auf das Atmen zu richten. Auch jeder unserer Gedanken kommt und geht wie eine Welle. Je mehr wir dem Atmen und nicht unseren Gedanken unsere Aufmerksamkeit loslassend schenken als desto ruhiger nehmen wir die Gedankenbewegungen wahr. 


Meditieren erfordert anfangs unser Durchhaltevermögen. Das Meditieren  bekommt allmählich einen festen Platz im Alltag. All das, was uns vom Meditieren scheinbar abhalten möchte, z.B. Unruhe darf da sein und ist völlig normal.

In kleinen Schritten gelangen wir in eine immer feiner werdende Wahrnehmung. Ideal ist ein Einstieg mit wenigen Minuten pro Tag und allmählicher Steigerung.


Die Transzendentale Meditation (TM) ist die reinste Form des Meditierens. TM bringt Dich in einen Zustand reinen Bewusstseins.

 

„So wie der Grund eines Sees deutlich sichtbar wird, wenn die Wellen an der Oberfläche sich legen, so kann das wahre Selbst wahrgenommen werden, wenn sich die Erscheinungsformen des Geistes legen“.


Swami Sivananda Saraswati, Yoga-Meister, (1887 - 1963)


Wirkung


Wenn das Bewusstsein vom Aussen ins Innen gerichtet wird, verbinden wir uns mit unserer inneren Kraft und unseren inneren Quellen


Das Verweilen im Hier und Jetzt trainiert unsere Konzentrationsfähigkeit, Koordination der Sinne und bringt Klarheit in unseren Geist. Je disziplinierter wir üben, desto mehr kommen wir in unserem Herzen an.


In unserem Herzen anzukommen bedeutet, unseren eigenen Weg zu gehen, freier von negativer Selbstbewertung und Bewertung anderer zu werden. Die Fähigkeit zur Gelassenheit, Dinge, die nicht in unserer Macht stehen anzunehmen („Sein“ zu lassen  (Let it be) und zum Erkennen und in Angriff nehmen, was wir ändern können, wird durch regelmäßige Meditationspraxis immer mehr gestärkt. Klare Bewusstheit fern von unseren üblichen Gedankenmustern wird erlebt und findet langsam Einzug in unseren Alltag


„Worauf auch immer wir unsere Aufmerksamkeit im Leben richten, das wird sich verstärken“
Maharishi Mahesh Yogi