Yoga


Yoga ist das zur Ruhe kommen der Gedankenwellen im Geiste.“ 

Yoga Sutra I-2 des Patanjali 

 

 

Wie ich Yoga erfahre 

 

Ich liebe Yoga! Vor 42 Jahren ging ich zum ersten Mal in einen Yogakurs. Yoga hat mich fortwährend begleitet und bekam einen immer festeren Platz in meinem Leben. Seit 12 Jahren praktiziere ich täglich und seit 6 Jahren gebe ich meine Erfahrung und das aus meinen zahlreichen Aus- und Weiterbildungen erworbene Wissen weiter. 

 

„Yoga“ heißt Einheit, Vereinigung und im weiteren Sinne „die Zügel in die Hand nehmen“, mehrere Teile zusammenführen (Körper, Seele, Geist) und auch zügeln (den unruhigen Geist zügeln). Das Bild der Zügel beschreibt metaphorisch gut, dass wir im Laufe der Yogapraxis  beginnen, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen. Das bedeutet, dass wir Verantwortung für unsere Gedanken und Gefühle übernehmen, wir das akzeptierenwas nicht in unserer Macht steht und verändern, was wie verändern können.

 

Meine feste Überzeugung ist, dass wenn man sich auf das Yoga einlassen kann, es der einfachste und zugleich wirksamste Weg zu mehr Wohlbefinden und einem erfüllteren, bewussteren Leben ist. Ich stehe hinter dem ursprünglichen Hatha Yoga. (Ha-tha = Sonne - Mond) Die Polaritäten (Gegensatzpaare - z.B. Anspannung - Entspannung)  spielen eine große Rolle für unsere innere Balance, unser Ausgeglichensein. Beim Hatha Yoga ist die körperliche Erfahrung viel intensiver als bei den modernen Yogaformen und so wirksamer im Sinne der Ganzheitlichkeit. Yin Yoga hat sehr viel mit dem Hatha Yoga gemeinsam (Ying und Yang) mit einem Schwerpunkt auf Entspannung in der Anspannung und ist sehr wirksam und wohltuend für unsere Faszien. Mein Unterricht ist also auch von Yin Yoga inspiriert. Yoga - flows finden ebenso Anwendung. 

 

Bei der Auswahl der Unterrichtselemente gehe ich ganz individuell auf Deine Wünsche und Bedürfnisse ein

 

Was ist Yoga eigentlich genau und was nicht?

 

Eins vorweg: Zumindest ist Yoga so viel mehr als das, worauf es heutzutage durch die vielen Bilder in den Medien von akrobatischen Posen oftmals reduziert wird. Es geht im Yoga nicht um das Äussere, um das „wie sehe ich aus?“. Vielmehr geht es um das innere Erleben in den Haltungen, die im übrigen auch ganz einfach sein können, sodass jeder Mensch es praktizieren kann. 

 

„Yoga is for every body“

 

Der ganzheitliche Aspekt

 

Durch eine regelmäßige Übungspraxis kann auf ganzheitliche Weise mehr Fitness und mehr Resilienz (Widerstandskraft) erlangt werden sowohl auf mentaler als auch auf körperlicher Ebene

 

Innere Blockaden können gelöst werden, Energie kann wieder fließen. Der wieder in Gang gekommene Energiefluss läßt Dich Aufgeschobenes wieder mit Leichtigkeit angehen.

 

Zudem kann es ein wunderbarer Weg für alle Menschen sein, um in die eigene Kraft zu kommen und dabei den eigenen Körper wieder zu spüren und achtsamer in der Wahrnehmung zu werden. Es kann dabei vor allem für Menschen in sehr stressigen Lebenssituationen für mehr Entspannung und eine achtsamere Lebensweise sorgen und somit die Sebstfürsorge stärken. 

Wer sich vertrauensvoll auf das Yoga einlässt, kann die eigenen Grenzen wieder kennenlernen und akzeptieren. Menschen, die ständig in einem Modus der Überforderung leben, beginnen, wenn sie sich für das Yoga entschieden haben, allmählich, Ihre Grenzen wieder deutlicher zu wahrzunehmen und werden somit in die Lage versetzt, ihren inneren Stress selber zu regulieren.

 

Es wird auch wieder möglich, ohne Überforderung mutig über sich hinauszuwachsen. Ein klitzekleiner achtsamer Schritt raus aus der Komfortzone währende der Asana Praxis kann Wunder bewirken und Veränderungsprozesse in Gang bringen

 

In diesem Zusammenhang kann auch Bewusstheit erlangt werden, wo Zutrauen zu sich selber durch selbst erschaffene Überzeugungen oder Ängste blockiert sein kann. 

 

Der Körper ist der Tempel deiner Seele (buddhistisches Sprichwort) 

 

Der körperlich-ganzheitliche Aspekt 

 

Yoga-Haltungen (Asanas)  sind  keine gymnastischen Übungen, kein Workout sondern Hintergrund psychologischer und physiologischer Prozesse. Sie stärken den Körper und machen ihn beweglich. Das Nervensystem wird beruhigt, die inneren Organe werden angeregt und die Wirbelsäule wird aufgerichtet. Rückenschmerzen und chronische  Schmerzen und Verspannungen werden gelindert. Nicht nur Muskeln und Sehnen sondern auch die Faszien, unser Bindegewebe werden gedehnt und gestärkt und durch die mit der Bewegung koordinierte bewußte Atmung besser durchblutet.  

 

Asanas sind Gesten der Seele! Sie stärken das innere und äußere Gleichgewicht, helfen uns, uns wieder zu zentrieren und bringen uns in unsere Kraft. Yoga ist ein Weg zu körperlicher und seelischer Gesundheit und Wohlbefinden.

 

In den Yoga-Einzelstunden bekommen meine Klient*Innen den Raum, individuelle innere Themen mit einzubringen. 

Zu Beginn wird ein Anliegen formuliert (z.B. Wie erlange ich mehr Selbstliebe?) Während der Asana Praxis liegt der Fokus auf der ausgearbeiteten Thematik.  Es können so tiefgreifende Prozesse auf der Erfahrungebene entstehen.  Im Gegensatz zu den rein kognitiven Therapieformen ist dies ein Weg, der über die Wahrnehmung und Erkenntnis  erfahren wird. Die Reflexion am Ende rundet die Stunde ab.  

 

 

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 „Yoga ist eine Entdeckungsreise zu Deinen inneren Schätzen. Yoga bringt Dich in Kontakt zu Dir selber und unterstützt Dich dabei, bei Dir und in Deinem Herzen anzukommen und Manager Deines Körpers und Deines Geistes zu werden.“

 

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Atemübungen (Pranayama) sind ein essentieller Bestandteil in jeder individuellen Sitzung.

 

 

„Jeder Mensch kann Yoga üben, solange er atmet.“

 

2.39 Yogasutra des Patanjali

 

Yoga wirkt auf das Nervensystem

 

Die Wirksamkeit von Yoga, -wenn es in seinem ursprünglichen Sinne verstanden und gelehrt wird - auf das vegetative Nervensystem und gegen stressbedingte Beschwerden ist wissenschaftlich bewiesen. Das Zusammenspiel von Bewegung oder Verweilen in einer Haltung und tiefer und bewusster Atmung hat eine direkte Wirkung  auf den beruhigenden Teil des vegetativen Nervensystems, den Parasympatikus, genauer Vagus Nerv. Wenn wir im Verweilen unsere volle  Aufmerksamkeit auf das bündeln, was im Moment, im HIER und JETZT spürbar ist, wird die Wirkung des Übens verstärkt - sowohl bei den Übungen für den Körper als auch bei Atemübungen. Die Neurowissenschaft  wählt die Wirkung des Yoga, der tiefen Atmung und der Meditation auf das Gehirn zunehmend als Thema für umfangreiche Forschungsprojekte aus.

 

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