Ausbildungen
  • 2 Jahre zertifizierte Ausbildung zur Yogalehrerin, berufsbegleitend (European Acadamy for Ayurveda) insgesamt 350 Std
  • Ausbildung zur Yoga Trauma Therapeutin (Jahreskurs bei TSY Dunemann-Weiser-Pfahl) 
  • Weiterbildungen in Yin Yoga und Faszien Yoga (insgesamt 150 Std.)
  • Ausbildung zum zertifizierten „Ganzheitlich Systemischen Coach“, berufsbegleitend, (Passion for Coaching in Köln, 500 Std. Qualitätssicherung durch die ICF - International Coach Federation und anerkannt als ACSTH "Approved Coach Specific Training Hours")
  • Ausbildung Heilpraktikerin Psychotherapie (250 Std)  
  • Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde beschränkt auf das Gebiet Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz vom Gesundheitsamt Krefeld
  • 3 Jahre „Körper- und Beziehungsorientierte Psychotherapie“ - 550 Std (Selbsterfahrung)
  • Fortbildung „Arbeit mit inneren Anteilen“ Jahreskurs 4 Module
  • Fortbildung in Schematherapie (8 Wochenend-Module über 2 Jahre)
  • Lfd. Fortbildungen in Psychotraumatologie
  • Einführung und Ausübung der Transzendentalen Meditation nach Maharishi
  • Ausbildung Systemische Aufstellungsarbeit  bei Nikolaus Einhorn (Jahreskurs)
  • Qualitätssicherung durch regelmäßige Weiterbildung und Supervision
  • Mitglied der DeGYT (Deutsche Gesellschaft für Yogatherapie e.V.)
  • Mitglied des VFP (Verband freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie)
  • Mitglied der Deutschen Fibromyalgie Vereinigung (DFV) e.V.

Persönliches
 
  • Geboren 1960
  • Mutter von zwei erwachsenen Kindern.

Mein ursprünglicher Beruf ist Übersetzerin und Lehrerin. Dem Studium der Romanistik Philosophie und Psychologie-3 Semester davon in Frankreich- folgte der Besuch einer Dolmetscherschule. Die Arbeit in einem Beratungsunternehmen, die 21-jährige Tätigkeit in einem internationalen Konzern sowie mehrere Jahre Lehrtätigkeit prägten meinen beruflichen Werdegang.


Yoga begleitet mich und mein Leben schon seit über 40 Jahren. Es hat mich dabei unterstützt, in Krisensituationen nicht aufzugeben und dem Fluss des Lebens zu vertrauen. Bei der Überwindung einer Lebenskrise, in die ich gelangte, als ich plötzlich vor radikalen Veränderungen in allen Lebensbereichen zugleich stand, fand ich im Yoga einen Weg, das, was sich zeigte im Hier und Jetzt anzunehmen, Altes gehen zu lassen und wieder in meine eigene Kraft zu kommen.


Mein Weg zum Yoga war Ankommen und Aufbruch zugleich.  Auf der Reise der Weiterbildungen und der Persönlichkeitsentwicklung begegneten mir ganzheitliche Therapieformen und ich erlebte an mir selber, dass Wachstum und Wandel unter empathischer, einfühlsamer professioneller Begleitung möglich ist. Verbunden mit großer Dankbarkeit entfaltete sich in mir der tiefe Herzenswunsch, diese Erfahrung weiterzugeben.


Doch dieser Weg war alles andere als einfach. Auf vermeintliche Fortschritte erfolgten Rückschläge immer wieder geprägt von Phasen der tiefen Verzweiflung und von Selbstvorwürfen. Meine eigene Kraft -physich wie mental- erschöpfte sich immer wieder. Ich wusste nicht, warum. Bis ich entdeckte, dass es einen Zusammengang zu Ereignissen in meinem Leben gab. 


Es tauchte immer wieder Altes, das ich längst als geklärt glaubte, im völlig neuen Gewand auf. Es wurde sehr deutlich, wie entscheidend die Kenntnis und Klärung der eigenen Lebensthemen für die Gestaltung der Gegenwart und für eine wahrhaft hohe Lebensqualität an sich ist. Mir wurde bewußt, dass neue Facetten der alten Themen immer wieder im Alltag aktiviert werden und aus dem Gleichgewicht bringen können und dies nicht endet. Nur stetiges Üben der eigenen Präsenz im Hier und Jetzt, das zu einer immer feineren Wahrnehmung führt, kann diese Lebensqualität schaffen. Denn unsere Erfahrungen bleiben für immer. Sie sind gespeichert, wenn auch manchmal tief ins Unterbewußtsein vergraben, und können nicht gelöscht werden. Wir sind jedoch mit- mächtig (versus „ohn - mächtig) , unseren Kontakt mit ihnen zu verändern. Es können sich dann neue Nervenbahnen bilden, was in der Neurowissenschaft „Neuroplastizität“ genannt wird. 

 

Mit anderen Worten, wenn wir uns und unsere Gefühlswelt gut kennen und uns - durch absolute Präsenz - sowohl von Auslösern im Aussen als auch unsere Reaktion darauf so distanzieren können, dass unsere innere Balance durch sie nicht in Unordnung gerät, werden wir viel gelassener bei den Herausforderungen des Alltags.


„Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum“

-Viktor Frankl